Bereits großer Trubel im Feriendorf

In Limbacher Einrichtung hat Saison begonnen - Im Vorjahr 75.000 Übernachtungen - Vieles im Objekt erneuert

Von Bernd Wild

 

Limbach-Oberfrohna. Obwohl in den Schulen derzeit noch gepaukt wird, hatte das limbacher Feriendorf "Hoher Hain" bereits zahlreiche Gäste. So weilten beispiesweise über 600 Mädchen und Jungen unter anderem aus Dresden, Oelsnitz und Belzig in der Einrichtung. "Bei uns beginnt die Saison meist Ende März/Anfang April und geht bis in den Oktober hinein", erklärt Gunter Kosalla, einer der beiden Geschäftsführer des Feriendorfes.

Mit dem Vorjahr zeigt er sich zufrieden. "Wir hatten 75.000 Übernachtungen von drei bis sieben Tagen. Wenn wir diese Zahl 2003 wieder erreichen würden, das wäre ein Erfolg. Es gibt heutzutage viele gemeinnützige Einrichtungen, die das Gleiche anbieten wie wir", so Kosalla. Doch es gibt auch kritische Worte: "Während wir als Feriendorf Steuern bezahlen müssen, brauchen die Jugendherbergen nichts zu berappen."

Damit im "Hohen Hain" immer Gäste da sind, hat man sich verschiedene Standbeine aufgebaut. "So pflegen wir feste Beziehungen zu Kinderreisebüros. Aber auch viele Schulen gehen bei uns aus und ein. Doch die Schüler wollen natürlich einmal woanders hin fahren", sagt Kosalla.

Trotzdem liefen die Vorbereitungen für dieses Jahr bisher gut. Denn: Wer jetzt im Limbacher Feriendorf noch nicht gebucht hat, für denjenigen bestehen für den Sommer noch noch wenige Chancen. "Der mai ist fast ausgebucht. Lediglich im Juni sind noch ein paar Plätze offen", ist der Geschäftsführer stolz. Er würde sich in dem Zusammenhang freuen, wenn mehr Besucher aus den Altbundesländern kämen. Denn von hier sei die resonanz nach wie vor sehr gering. Deshalb wollte man demnächst etwa 1000 Schulen in Nordbayern anschreiben und Ihnen das Limbacher Feriendorf schmackhaft machen. und dieses hat eine Menge zu bieten.

In den zurückliegenden Monaten wurde vieles im Objekt auf Vordermann gebracht. "Jedes Jahr sind wir dabei, die Wohnbedingungen in den Bungalows zu verbessern. So erhielten 80 von Ihnen moderne Fenster. Zudem wurden zahlreiche Doppelstockbetten erneuert", sagt Kosalla. Für 2003 sind Investitionen von rund 100.000 Euro vorgesehen. Dabei soll ein zentraler Platz mit einer überdachten Säule entstehen. Dieser wird nicht nur für die An- und Abreise, sondern auch für Veranstaltungen genutzt. Darüber hinaus bereichert eine neue Attraktion das Feriendorf - eine riesige Rundschaukelanlage, wie sie nur in Freizeitparks zu finden ist.

Bewährtes bleibt im Feriendorf erhalten. Dazu zählen Grillabende, die Mini-Olayback-Show, sowie das Wald- und Kinderfest. Ebenso gibt es wieder zahlreiche Fahrten in die nähere Umgebung wie zu den Felsendomen Rabenstein, nach Augustusburg oder zur Burg Gnandstein.